Das Wunder der Dankbarkeit
Warum dankbar sein dein Leben nachhaltig verändern kann
Kennst du das Geheimnis vom Menschen, die nach einer Niederlage oder einem misslungenen Tag ausgeglichen und zufrieden bleiben können?
Es ist die Fähigkeit, das Leben liebevoll anzunehmen, wie es ist und für das, was es bringt, dankbar zu sein. Für die Höhen und Tiefen, für die glücklichen und weniger glücklichen Momente, für die Gewinne und die Verluste.
Diese Menschen wissen, dass Licht und Schatten zum Leben gehört und alles seine Berechtigung hat. Positive Momente bringen glückliche Erinnerungen und negative Erlebnisse Lektionen, aus denen sie etwas lernen können.
Was bewirkt Dankbarkeit in uns?
Dankbarkeit hilft uns zu erkennen, wie reich wir eigentlich sind. Reich an Dingen, die wir für selbstverständlich halten: ein warmes Bett, genug zu essen, ausreichend Schlaf, liebe Menschen in unserer Nähe.
Mit Dankbarkeit können wir erkennen, welche Segnungen und Wunder es in unserem Leben gibt und welch ein Geschenk ein bewusst erlebter Glücksmoment ist.
Dankbarkeit ist der beste Helfer bei Mangeldenken, in das wir durch den Vergleich mit anderen oder im Streben nach dem Höher, Schneller, Weiter schnell rutschen können.
Dankbarkeit macht uns zufrieden, weil wir bewusst wahrnehmen, was wir alles schon haben statt zu ständig sehen, was uns noch fehlt.
Dankbare Menschen sehen die Fülle und Möglichkeiten im Leben und die kleinen glücklichen Momente im Alltag. Sie sind dankbar, dass sie dankbar sein können.
Versuch einer Definition: Was ist Dankbarkeit und worin besteht ihre Magie?
Dankbarkeit ist ein Gefühl der Wertschätzung für etwas oder eine Person, das positive Gefühle in unserem Innern hervorruft. Sie hilft dir, das Gute zu erkennen und die Fülle zu sehen, die bereits in unserem Leben vorhanden ist. Dankbarkeit ist ein innerer Zustand mit der Ausrichtung auf Gutes und Fülle.
Dankbarkeit wirkt im Prinzip wie ein innerer Schalter. Sie bringt dich aus deinen negativen Gedankenschleifen zurück ins Gefühl und somit in dein Herz. Du kommst vom Denken ins Fühlen. Dadurch richtet sich dein innerer Fokus auf das bereits Vorhandene aus. Das was fehlt, tritt in deiner Wahrnehmung in den Hintergrund. Aus Mangel entsteht Fülle.
Dankbarkeit und Fülle heben deine innere Schwingung an. Du kannst es zum Beispiel an einer besseren Stimmung wahrnehmen. Mit der Zeit fühlst du mehr Leichtigkeit und Freude. Dein Körper beginnt sich zu entspannen.
Das verändert auch deine Realität Schritt für Schritt. Mehr Vertrauen ins Leben stellt sich ein. Die Herausforderung fühlt sich nicht mehr unüberwindbar an und auch die Zweifel werden leiser. Deine bisherige Problemfixierung wechselt langsam in eine lösungsorientierte Haltung: „Ich habe schon so vieles geschafft. Das Leben will das Beste für mich. Ich finde einen neuen Weg!“
Dankbarkeit öffnet dein Herz. Mit jedem bewussten Gefühl der Dankbarkeit für die guten Dinge in deinem Alltag ziehst du mehr hilfreiche Menschen und gute Lösungen, Situationen und Dinge in dein Leben, für die du wiederum dankbar sein kannst. Das bewirkt das Gesetz der Resonanz.
Drei Ideen für die Dankbarkeitspraxis im Alltag
1. Das Dankbarkeitstagebuch
Lasse den heutigen Tag am Abend Revue passieren und schreibe drei bis fünf Dinge auf, für die du dankbar bist.
Das müssen keine großen Ereignisse sein. Kleine Dinge, wie zum Beispiel der Duft des Kaffees am Morgen und ein Spaziergang in der Natur, schärfen den Blick für das Positive im Alltag und helfen, eine dankbare Grundhaltung zu entwickeln.
2. Der Dankbarkeitsmoment im Alltag
Verbinde Dankbarkeit mit einer festen Alltagssituation, zum Beispiel mit Zähneputzen oder dem Kaffee oder Tee am Nachmittag.
Halte für einen Moment inne und frage dich: Wofür bin ich genau jetzt dankbar? Was an diesem Moment erfüllt mich gerade mit Dankbarkeit?
Lass die Antwort nicht nur im Kopf entstehen, sondern versuche das Gefühl der Dankbarkeit bewusst im Herzen wahrzunehmen. Zur Unterstützung kannst du die Hand aufs Herz legen und sanft ein paar bewusste Atemzüge machen und so deinen Fokus aufs Herz lenken. Nun spüre deinem Atem und deinen Herzschlag und stelle dir anschließend die Situation, für die du dankbar bist, genau vor und fühle die Dankbarkeit mit allen Sinnen.
Wenn du die Übung öfter durchführst, wird Dankbarkeit zu einer Gewohnheit in deinem Leben werden. Du denkst Dankbarkeit nicht nur, sondern fühlst sie direkt im Hier und Jetzt auf der sinnlichen und körperlichen Ebene.
3. Dankbarkeit teilen
Sage regelmäßig bewusst danke, indem du jemanden eine kleine Nachricht schreibst und dich für etwas bedankst. Erzähle einem Menschen, warum du ihn besonders schätzt. Oder bedanke dich bei einer Person für eine kleine Selbstverständlichkeit.
Ausgesprochene Dankbarkeit vertieft Beziehungen, stärkt die Verbundenheit und schenkt oft beiden Seiten Freude.
Das kannst du mit Dankbarkeitstraining erreichen
Dankbarkeit ist wie ein Muskel. Je häufiger du sie bewusst trainierst, desto leichter fällt es dir, auch in herausfordernden Zeiten das Gute wahrzunehmen. Es geht dabei nicht darum, Probleme zu übersehen oder schönzureden. Vielmehr soll dir die dankbare Grundhaltung helfen, das Leben in seiner ganzen Fülle anzunehmen, eben mit Licht und Schatten.
Danke an dich!
Danke, dass du hier bist und diese Community bereicherst mit deinem Sein und deinem Mehrwert.
Ja, genau du, der oder die das jetzt gerade liest. Ohne dich wäre der Herzraum nicht das, was er jetzt ist.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal DANKE sagen, für dein stilles Interesse, deine Likes und Kommentare und den inspirierenden Austausch mit dir.
Danke für die Vernetzung und Gemeinschaft, die durch dieses Geben und Nehmen entsteht. Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Schritte mit dir.
PS: Dankbarkeit und Eigensinn sind gute Praktiken für den Alltag von hochsensiblen und hochsensitiven Menschen mit viel Empathie und Tiefe. Über Eigensinn kannst du hier mehr lesen.





Liebe Michaela 💙
So schön, Dankbarkeitstagebuch führe ich seit drei Jahren, für jede Heilung mache ich Abends eine eigene kleine "Dankbarkeitsmeditation" zusätzlich und zwar old school auf den Knien oder in einer Meister-Haltung. 🙏💙🙈
Durch diese Regelmäßigkeit freue ich mich auch an den Kleinen Dingen, manchmal ist auch nur ein Engels lächeln 😇 eines Kindes auf der Liste, oder Zufälle die keine Zufälle sind. 🤣
Als Heiler möchte ich betonen, dass Dankbarkeit auch emotionale Firewalls auflösen kann. Wenn ich mal nicht weiter komme dann erhöhe ich die Werte der Energie für z.B. Dankbarkeit, denn vermutlich steckt hinter jedem Schmerz eine Botschaft des Körpers?! 😏🕉 Ich zeige Dankbarkeit für das was kommen möge, wisst ihr was ich meine ungefähr?
LG,
Tim 💙
Danke schön für diesen Artikel!
Ich bin grundsätzlich positiv und kann dadurch viele Ereignisse gut nehmen.
Besonders dankbar bin ich erst seitdem ich nach einer Kopfoperation ein zweites Leben geschenkt bekommen habe. Diese Dankbarkeit hat mich sensibler werden lassen für alle kleineren, wunderbaren Dinge, die um mich geschehen, mir begegnen. Jeden Abend vor dem Einschlafen lasse ich sie noch einmal durch meinen Kopf wandern und kann dann entspannt schlafen.